Mobicool MQ40A im Check – die Thermoelektrische 39 l Kühlbox mit Doppellüfter und geteiltem Deckel

Artikel aktualisiert am von Alexander

In diesem Bericht schaue ich mir die Mobicool MQ40A genauer an. Das Nachfolgemodell der sehr beliebten Mobicool Q40 AC/DC Kühlbox, die aktuell zu den beliebtesten Thermoelektrischen Kühlboxen bei Amazon zählt. Tatsächlich ist auf das Vorgängermodell noch erhältlich, aber auf der offiziellen Mobicool Seite durch die MQ40A ersetzt worden.

Mobicool MQ40A
Die Mobicool MQ40A sieht einfach gut aus mit dem Aluminium-Gehäuse

Schauen wir uns an, welche Unterschiede es zwischen den beiden Modellen Q40 (zum Bericht) und der Mobicool MQ40A gibt. Auf den ersten Blick konnte ich keinen Unterschied feststellen. Aber in diesem Produktbericht schauen wir uns alle Details, Funktionen und Ausstattungsmerkmale genau an. Auf meinem Blog teste ich regelmäßig in meinen Testberichten die besten thermoelektrischen, Absorber- und Kompressor-Kühlboxen.

Die aktuelle Kühlbox im Test ist die Mobicool MCF40, eine sehr beliebte Kompressor-Kühlbox. Allerdings ist dieser auch deutlich teurer als die thermoelektrische MQ40A. Diese bekommt man – je nach Händler und Angebot – ab ca. 140 €. Unter dem folgenden Link bekommt ihr momentan ein aktuelles Angebot bei Amazon.

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Ausstattung und Eigenschaften der Mobicool MQ40A

Im Lieferumfang ist ein Anschlusskabel für 12 V und eines für 230 V mit dabei. Außerdem hat die elektrische Kühlbox zwei herausnehmbare Trenngitter mit im Lieferumfang, mit denen der Innenraum praktisch eingeteilt werden kann. Schließlich sollen die Flaschen und Dosen nicht die Speisen zerdrücken. Deshalb sind Trenngitter in der Box immer praktisch.

Außerdem kommt natürlich eine Bedienungsanleitung mit und das EU-Energielabel. Dazu später mehr.

Kühlsystem in der MFQ40

12 Volt Anschluss im Auto
12 Volt Anschluss im Auto – Gerade im PKW sind viele gerne mit Kühlbox in den Urlaub oder zum Tagesauflug unterwegs

Die Mobicool MQ40A ist eine thermoelektrische Kühlbox. Peltier-Elemente im Kühlsystem sorgen für die Kühlung im Innenraum der Box. Natürlich nur wenn die Kühlbox am 12 V oder 230 V Anschluss angesteckt ist. Ansonsten müssen Nutzer sich auf die Isolierung verlassen und mit Kühlakkus arbeiten. In der Box sind insgesamt 4A Peltier-Elemente verbaut.

Damit erreicht die Kühlbox laut diversen Testberichten, die ich mir durchgelesen habe, tatsächlich knapp die 20 °C unter Umgebungstemperatur. Ich hatte in meinen eigenen Tests allerdings noch keine Kühlbox, die tatsächlich die komplette Kühlung erreicht hätte, sodass ich hier von -18 °C bis -19 °C ausgehe. Die Kühlbox ist ganz oben auf meiner Liste für die nächsten Testberichte, sodass ich mich davon dann selber überzeugen werde. Mit professionellen Temperaturloggern werde ich dann die Abkühlung und maximale Kühlung testen und aufzeichnen. (Mein Testverfahren)

Anschlussmöglichkeiten: 12 V DC und 230 V AC (220-240 V)

Anschlusskabel von Mobicool für den 12 V Anschluss
Anschlusskabel von Mobicool für den 12 V Anschluss im Auto, Camper oder an einem anderen 12 V Anschluß

Die beiden Anschlusskabel sind im Kabelfach im Deckel verstaut und ermöglichen den Betrieb an Gleichstrom und Wechselstrom. So kann die Mobicool MQ40A am 12 V Anschluss als Autokühlbox verwendet werden, oder auch beim Camping am 230 V Anschluss. Wer Kühlboxen im Lkw betreiben will, der sollte sich einfach 12 V/ 24 V Wandler kaufen. Dann kann die Kühlbox problemlos auch am 24 V Anschluss betrieben werden.

Kabelstaufach im Deckel

Kabelfach im Deckel
Kabelfach im Deckel bei der Mobicool Q40

Theoretisch hört sich ein Kabelfach im Deckel immer sehr praktisch an. Ich habe schon zahllose Kühlboxen mit Kabelfächern im Deckel getestet und es ist jedes Mal ein „Gefummel“. Denn kaum jemand legt das Kabel so zusammen, wie es bei Auslieferung gewesen ist und diese Fächer sind immer zu klein. Zumindest ist das meine Meinung und auch die Meinung von anderen Käufern der Kühlbox, die das gleiche in den Erfahrungsberichten bei Amazon schreiben.

Aber wie gesagt: ich hatte noch kein Kabelfach bei einer Kühlbox, dass wirklich groß genug gewesen wäre. Theoretisch geht es, aber in der Praxis lässt man es dann meistens doch raus hängen. Ich persönlich bewahre die Anschlusskabel bei Nichtnutzung der Box immer in der Box selber auf, sodass ich sie nicht verlegen kann.

Batteriewächter mit dabei?

Leider ist bei der Thermoelektrischen Kühlbox von Mobicool kein Batteriewächter eingebaut. Der Nutzer muss selber darauf achten, dass die Batterie nicht entladen wird. Oder der Käufer investiert ein paar Euro in einen separaten Batteriewächter, der natürlich auch mit der Mobicool MQ40A genutzt werden kann. Einfach zwischen 12 V Anschluss und Anschlusskabel der Kühlbox stecken. Dann wird der Stromfluss beim unterschreiten einer vorgegebenen Autobatterie-Spannung unterbunden.

Fassungsvermögen und Deckel

Der geteilte Deckel ist praktisch, da nicht jedesmal die Kühlbox voll geöffnet werden muss

Die Mobicool MQ40A hat wie das Vorgängermodell Q40 ein Fassungsvermögen von 39 l. Das ist für die meisten Nutzer absolut ausreichend. Wer natürlich mit Großfamilie an den Strand oder auf den Campingplatz will, der braucht etwas Größeres. Für eine Durchschnittsfamilie, mit ein bis zwei Kindern, ist das aber absolut in Ordnung. In der Regel werden Thermoelektrische Kühlboxen genutzt, um für einen Tagesausflug kalte Getränke und Speisen mitzunehmen. Gerne wird auch mal ein Eis hier gelagert für die Kinder. Dafür reichen 39 l aus.

Ich persönlich habe in meinen Tests oft festgestellt, dass der goldene Mittelweg zwischen 30-45 l liegt. Ausreichend und trotzdem nicht so sperrig und lästig. Denn sehr große Kühlboxen sind natürlich auch schwer und voll beladen alleine kaum mehr zu tragen. Außerdem müssen sie ins Auto passen, was auch nicht immer der Fall ist, wenn im Kofferraum bereits einiges für den Tagesausflug mitgenommen wird.

Der Deckel ist praktisch gemacht. Denn er ist geteilt und so kann immer der rechte oder linke Deckel geöffnet werden, um einen zu großen Kälteverlust zu verhindern. Denn natürlich wird öfters einmal etwas aus der Kühlbox herausgeholt. Dann wird jedes Mal kalte Luft aus dem Innenraum an die Umgebung abgegeben. Wenn das aktive Kühlsystem nicht mehr mit Strom versorgt werden kann, beispielsweise am Badesee, dann ist ein geteilter Deckel tatsächlich sinnvoll und hält den Innenraum länger kühl.

2 praktische Trenngitter für den Innenraum

Trenngitter sorgen für abgeteilte Fächer

Sehr gut ist auch die Teilbarkeit des Innenraums. Zwei Trenngitter können, in die hier angebrachten Schienen, eingesetzt werden und damit bekommt man maximal drei verschiedene Fächer. So kann das Eis und die Erdbeeren von den schweren Getränken abgeteilt werden. Natürlich muss man die Trenngitter nicht nutzen und kann sie auch einfach herausnehmen. Damit lässt sich aber das zerdrücken von empfindlichere Speisen und Lebensmitteln gut verhindern.

Insgesamt passen übrigens 53 Dosen in die Kühlbox – laut Hersteller. Das werde ich bei meinem zukünftigen Test selbst ausprobieren. Außerdem 6x 1,5 l Flaschen, aber nur eine davon aufrecht stehend.

Der Deckel hat einen guten Druckverschluss, der laut Erfahrungsberichten sehr gut ein rastet und hält.

Die Abmessungen der Mobicool MQ40 A im Check

Lieferumfang der Mobicool G30 AC/DC
Die Mobicool G30 AC/DC bei mir im Test: zum Testbericht >>

Ich hatte schon ein paar Mobicool Kühlboxen bei mir im Test. Die aktuelle ist die Mobicool MCF 40 (zum Test). Deswegen kann ich aus Erfahrung sagen, dass die Abmessungen beim Hersteller immer genau stimmen. Allerdings habe ich natürlich keine Möglichkeit den Innenraum zu messen und die Angaben des Herstellers sind nur die Außenmaße.

  • Breite: 390 mm
  • Höhe: 440 mm
  • Tiefe: 580 mm

Das Gewicht der leeren Kühlbox liegt laut Hersteller bei 9,6 kg. Ein immer noch angenehmes Gewicht, wenn man es mit schweren Kompressor-Kühlboxen vergleicht.

Die Tragegriffe und Handhabung

Einer der zwei Tragegriffe

Die Mobicool hat zwei seitliche Tragegriffe angebracht, die laut Bewertungen und Erfahrungsberichten sehr robust sind. Ziemlich stabil und hier sollte es kein Problem geben.

Kühlleistungen und Isolierung der Box

Bei meinem Testberichten prüfe ich immer die Kühlleistungen mit Temperaturloggern.

Die angegebene Kühlleistung der Mobicool MQ40A liegt bei 20 °C unter der Umgebungstemperatur. Für alle Interessenten, die nicht wissen was das bedeutet, hier eine kurze Erklärung.

Die Thermoelektrische Kühlboxen sind aufgrund ihrer Kühltechnologie mit Peltier-Elementen abhängig von den Außentemperaturen. In der Praxis bedeutet es, dass die Kühlboxen bei einer Außentemperatur von beispielsweise 30 °C maximal auf 10 °C herunterkühlen können, wenn ihre maximale Kühlleistung – wie bei der MQ40A – bei 20 °C unter Umgebungstemperatur liegt. Zum besseren Verständnis noch zwei Beispiele:

  • Außentemperatur liegt bei 25 °C/Kühlleistung der Kühlbox liegt bei 20 °C unter Umgebungstemperatur/die maximale Kühlung im Innenraum der Box liegt bei 5 °C
  • Außentemperatur liegt bei 35 °C/Kühlleistung der Kühlbox liegt bei 20 °C unter Umgebungstemperatur/die maximale Kühlung im Innenraum der Box liegt bei 15 °C

Das ist bei allen Thermoelektrische Kühlboxen gleich. Der Unterschied liegt immer in der Kühlleistung. Manche Boxen können nur 12 °C herunterkühlen, andere bis zu 25 °C unter Umgebungstemperatur. Bei den sehr günstigen Kühlboxen liegt die Kühlleistung meistens bei 13 °C bis 15 °C unter Umgebungstemperatur.

Die 20 °C unter Umgebungstemperatur bei der Mobicool MQ40A ist deswegen ein guter Wert, aber kein sehr guter. Die Dometic TropiCool TC-21 (zum Test) beispielsweise, hat in meinem Testbericht fast 30 °C unter Umgebungstemperatur gekühlt, was auch tatsächlich der Angabe des Herstellers entspricht. Allerdings zahlt man hier auch ca. 70 € mehr.

Für diese Preisklasse ist Kühlleistung absolut in Ordnung und für die meisten Nutzer auch genug. Vor allem wenn mit Kühlakkus gearbeitet wird. Die Isolierung der MQ40A soll laut Erfahrungsberichten gut sein, aber das konnte ich natürlich nicht testen, weil ich die Kühlbox selber nicht besitze.

Lautstärke des Lüfters im Kühlbetrieb

Laut Hersteller liegt die Geräuschemission bei 36 dB, was ich aber infrage stelle. Denn schon 30 dB sind quasi die normale Geräuschemissionen, wenn Menschen zu Hause in ihrer Wohnung sitzen, ohne sich zu bewegen. 36 dB erscheint mir sehr wenig zu sein, aber das ist die Angabe des Herstellers. In meinen Test der Kühlbox werde ich das selbst messen.

ECO-Modus

Übrigens hat die Thermoelektrische Kühlbox auch einen Stromsparmodus (ECO-Modus). Ich persönlich halte nicht viel von einem Stromsparmodus bei einer Kühlbox, aber für manche senden wird das vielleicht wichtig sein. Denn was passiert im eingeschalteten ECO-Modus? Es wird einfach nur die Kühlleistung herunter gedrosselt. Das kann ich bei jeder Kühlbox auch von Hand einstellen.

Preis-Leistungs-Verhältnis im Check

Die elektrische Kühlbox von Mobicool ist aktuell für ca. 140 € zu bekommen. Für die Kühlleistung und Ausstattung liegt das definitiv im oberen Bereich. Es ist weder ein Batteriewächter eingebaut, noch handelt es sich hier um eine besonders gute Kühlbox. Die Kühlleistung von -20° C unter Umgebungstemperatur ist in Ordnung, aber auch nicht herausragend. Vor allem nicht in dieser Preisklasse.

Letztendlich ist es wahrscheinlich die Tatsache, dass es sich hier nicht um eine reine Kunststoff-Box handelt, sondern um ein hochwertigeres Aluminium-Gehäuse mit sehr gutem optischem Aussehen. Denn die Kühlbox sieht richtig gut aus. Auch Qualität und Verarbeitung ist laut verschiedenen Testberichten und Erfahrungsberichten gut. So gesehen ist der Preis absolut in Ordnung.

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Mein Fazit zur MQ40A

Im Vergleich zum Vorgängermodell – der Mobicool Q 40 – sind hier keine wirklich sichtbaren Veränderungen gemacht worden. Auch der Preis ist allerdings gleich geblieben. Tatsächlich bekommt man die Mobicool Q40 für ca. zehn Euro weniger. Ob das allerdings für den Interessenten noch einen großen Unterschied macht, das ist fraglich.

Grundsätzlich handelt es sich bei der Mobicool MQ40A um eine gute Thermoelektrische Kühlbox. Beim Aussehen und der Optik hängt sie allerdings die meisten Konkurrenten meilenweit ab. Denn die Aluminium-Verkleidung und das gewählte Design sind tatsächlich herausragend. Dafür zahlt man dann allerdings auch etwas mehr Geld, wenn man es mit gleichen Kühlleistungen von Konkurrenzmodellen vergleicht.

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