Severin KB 2923 im Check – noch bessere elektrische Kühlbox wie die KB 2922?

Artikel aktualisiert am von Alexander

Diesen Sommer kam die Severin KB 2923 auf den Markt. Sie ist der Nachfolger des unglaublich erfolgreichen Vorgängermodells KB 2922. Die wahrscheinlich am meisten verkaufte elektrische Kühlbox auf dem deutschen Markt. Auch bei mir war der Vorgänger im Test und hat hier ein hervorragendes Ergebnis erreicht.

Severin KB 2923
Die Severin KB 2923 mit USB-Anschluss zur Stromversorgung des Kühlsystems

Auch die Ausstattung und Funktionen sind zusammen mit dem sehr günstigen Preis einfach hervorragend gewesen. Umso gespannter bin ich natürlich auf das Nachfolgemodell. In diesem Bericht stelle ich Euch die Severin KB 2923 ausführlich vor. Ich selber habe sie noch nicht im Test gehabt, werde das aber definitiv in den nächsten Monaten nachholen. Vorab will ich Euch über die Funktionen, Eigenschaften und die Weiterentwicklungen zum Vorgängermodell informieren.

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Unterschiede zur Severin KB 2922

Schaut man sich die Funktionen der neuen elektrischen Kühlbox von Severin an, dann fallen ein paar offensichtliche Änderungen sofort ins Auge.

Als erstes fällt gleich das größere Nutzungsvolumen auf. Während der Vorgänger noch mit 20 l Fassungsvermögen auskommen musste, hat die Severin KB 2923 nun 28 l Rauminhalt. Damit deutlich mehr Platz für Getränke und Speisen. Gleichzeitig ist die Kühlleistung laut Hersteller gleich geblieben.

Genau wie der Vorgänger kann sie bis zu 20° C unter Umgebungstemperatur abkühlen. Das Vorgängermodell hat das in meinem eigenen Test eindrucksvoll bewiesen. Selbst als leere Box konnte sie fast die 20 °C unter Umgebungstemperatur erreichen. Und das ziemlich schnell.

Elektrische Kühlung mit Powerbank

Die Severin KB2923 kann mit einer Powerbank betrieben werden.

Die zweite Änderung ist eine echte Innovation. Die Severin KB 2923 kann nämlich mit einer Powerbank betrieben werden. Die erste Kühlbox, die ich kenne, welche das kann. Dafür gibt es auf dem Deckel der Box ein selbstklebendes Silikon-Pad, auf das die Powerbank geklebt werden kann. Dabei kann man den Stromlieferanten ohne Probleme wieder lösen. Laut Severin gibt es hier keine Rückstände.

Mit einer 10.000 mAh Powerbank kann laut Hersteller die Kühlbox bis zu 4,5 Stunden betrieben werden. Bei meinem Testbericht werde ich das natürlich ausprobieren. Sollte das tatsächlich der Fall sein, dann hat die KB 2923 noch mal einen kräftigen Sprung nach vorne gemacht und ist damit relativ konkurrenzlos unter den elektrischen Kühlboxen in dieser Preisklasse.

Denn praktischer geht es nicht. Selbst am Badesee, auf dem Campingplatz oder in einem Wohnwagen kann die elektrische Box dann mit einer Powerbank problemlos betrieben werden. Im Auto kann man sie natürlich auch am USB-Anschluss betreiben. Trotzdem gibt es natürlich wie bisher einen 12 V Anschluss für den Zigarettenanzünder und natürlich auch ein Netzkabel für den ganz normalen 230 V Betrieb.

Kühlleistungen der Severin KB 2923

Kühlleistung IconDie Severin Kühlbox kann bis zu 20° C unter Außentemperatur kühlen. Der Vorgänger hat das in meinem Testbericht geschafft. Aber auch das Warmhalten ist möglich. Bis zu 50 °C schafft das Kühlgerät beim Modus Warmhalten. Im Gegensatz zum Vorgänger sind das 10 °C weniger beim Warmhalten, was aber in der Praxis keinen Unterschied ausmachen sollte. Geschuldet ist das wahrscheinlich dem größeren Nutzungsinhalt der Box. Allerdings werden Kühlboxen eben meistens zum Kühlen verwendet und hier hat das Kühlgerät seine Leistung gehalten. Zumindest laut Aussage des Herstellers.

 

Bedienung und Handhabung

Kabelstaufach mit 12V und Netzanschluß
Kabelstaufach mit 12V und Netzanschluß beim Vorgänger – Jetzt auch mit USB-Kabel

Die KB 2923 hat genau wie das Vorgängermodell ein praktisches Fach um alle Stromkabel zu verstauen. Dieses Fach ist auf dem Deckel untergebracht und beinhaltet auch die Schalter zur Einstellung der Box.

Hier gibt es zwei Schalter:

  1. Ein/Ausschalter mit drei Stufen: Kühlen, OFF und Wärmen
  2. ECO-Schalter mit der Einstellung ECO, OFF und MAX

Denn die Box hat wie das Vorgängermodell wieder einen ECO Modus eingebaut. Mit gerade einmal 8 Watt Leistung wird die Kühlung im Inneren der Box aufrechterhalten. Natürlich kann man dann nicht die maximale Kühlung erwarten, aber mit Kühlakkus zusammen kann man die Temperatur sehr lange halten.

Die Kabellängen

220 – 240 Volt Stromkabel mit 1,40 m in meinem Test der Severin KB 2922

Die elektrische Kühlbox hat drei Anschlusskabel. Eines für den USB-Anschluss an einer Powerbank oder eben an einem anderen USB-Stromlieferanten. Dieses Kabel hat eine Länge von 0,6 m. Das Netzanschlusskabel für den 230 V Stromversorgung ist 1,45 m lang. Das Anschlusskabel für den 12 V Zigarettenanzünder im Auto hat eine Länge von 1,7 m.

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Energieeffizienzklasse und Geräuschemissionen

Severin KB 2923 Energielabel
Energielabel der elektrischen Kühlbox

Laut Hersteller und Prüfung durch ein Institut hat die Severin KB 2923 die Energieeffizienzklasse A++. Mit 70 kWh pro Jahr ist sie für eine elektrische Box auf einem sehr niedrigen Stromverbrauch angewiesen.

Auch die Geräuschemissionen ist mit 35 dB geradezu lächerlich niedrig. Ich freue mich schon auf meinen Testbericht, wo ich das natürlich messen werde. Bis dahin gehe ich davon aus, dass dieser Wert natürlich stimmt.

Betrieb am USB-Anschluss

Eine herausragende Innovation ist für mich die Möglichkeit des Betriebs an einem USB-Anschluss. Denn zusammen mit dem genial gelösten Silikon-PAD auf dem Deckel der Kühlbox kann man so die Kühlung unabhängig von einer Steckdose oder einem 12 V Anschluss lange betreiben. Ideal für Personen, die gern mal eine Kühlbox an den Badesee oder ins Freibad mitnehmen.

Bis zu 4,5 Stunden bei Betrieb mit einer Powerbank von 10.000 mAh ist einfach perfekt. Immer kühle Getränke, egal wo man ist. Das war bisher nur möglich mit einer Gas-Kühlbox. Hier konnte man eine Gaskartusche mitnehmen, was aber zum einen höhere Kosten verursachte und zum anderen sind diese Absorberboxen sehr schwer. Nicht besonders praktisch, um diese mal schnell ins Freibad mitzunehmen. Die Severin Box wiegt nicht einmal 5 kg und ist deshalb perfekt geeignet.

Zur Nutzung des Ganzen muss man einfach nur die Powerbank an das USB-Kabel anschließen und fertig. Die Box läuft dann und kühlt ganz normal wie bei einem Anschluss mit den beiden anderen Stromkabeln. Auch das Silikon-PAD ist genial, damit man die Powerbank einfach drauf kleben kann.

Innenraum und Aufteilung

Die neue Severin hat ein praktisches Trenngitter.

Wie schon erwähnt hat die Severin KB 2923 im Gegensatz zum Vorgängermodell KB 2922 insgesamt 8 l mehr Nutzungsvolumen. Statt 20 l bekommt man nun 28 l. Das bei gleicher Kühlleistung und der Möglichkeit des Betriebs an einem USB-Stromversorger.

Zum Befüllen wurde jetzt ein Trenngitter mit eingebaut. Auch eine Veränderung zum Vorgänger. Das ist sehr praktisch, wenn man schwere Getränkeflaschen von empfindlichen Lebensmitteln trennen möchte. Denn sonst zerquetscht es das belegte Brot schon einmal schnell. Jetzt gibt es ein Trenngitter, dass man natürlich auch aus der Box komplett herausnehmen kann.

Innenraum der alten KB 2922

Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Severin KB 2923 kostet ca. 30 € mehr als das Vorgängermodell. Zumindest zum Zeitpunkt meines Berichts beim online Händler Amazon. Aber dafür bekommt man nun auch 8 l mehr Fassungsvermögen und die sehr praktische USB-Anschlussmöglichkeit zur Stromversorgung. Damit wird das Kühlen wirklich mobil. Denn man ist nicht mehr auf eine externe Stromversorgung angewiesen. Und eine Powerbank hat nun wirklich fast jeder.

Damit kann man seine Speisen und Getränke überall kühl halten und das zu einem sehr günstigen Preis. Zum Zeitpunkt meines Berichts bekamen die Severin KB 2923 auf Amazon für etwas unter 100 €. Das ist meiner Meinung nach ein sehr günstiger Preis. Denn die elektrische Box überzeugte schon beim Vorgängermodell. Der Nachfolger wurde noch mal verbessert. Für mich ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Mein Fazit

Auch wenn ich die Kühlbox bisher noch nicht selber getestet habe, was ich definitiv in den nächsten Monaten nachholen werde, so sieht man schon an den neuen Funktionen nochmal eine deutliche Verbesserung. Schon das Vorgängermodell war immer eine der meistverkauften elektrischen Kühlboxen auf dem Markt. Aber der Nachfolger legt mit der USB-Stromversorgungsmöglichkeit noch mal ein richtiges Brett für die Konkurrenz vor. Denn das ist wirklich mal eine Innovation auf dem Kühlbox-Markt.

Damit bekommt man eine total flexible und mobile Kühlbox für einen sehr günstigen Preis. Zwar kostet das neue Modell etwas mehr wie der Vorgänger, aber das ist vollkommen normal. Schließlich ist die KB 2922 nun auch schon ein paar Jahre auf dem Markt. Für mich ist die Severin KB 2923 rundum gelungen und wird mit Sicherheit wieder sich ganz oben auf den Topseller-Listen wieder finden.

Hinweis: ich werde die Severin KB 2923 in den nächsten Monaten selber kaufen und testen. Schaut einfach wieder vorbei. Mein Testverfahren findet ihr hier.

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