Kompressor Kühlbox Test – Mini Kühlschränke für Urlaub und Camping

Artikel aktualisiert am von Alexander

In diesem Test will ich Euch einmal Vorteile und Nachteile der sogenannten Kompressor-Kühlboxen vorstellen. Diese werden auch Mini Kühlschränke genannt, weil sie genau nach dem gleichen Prinzip arbeiten, wie der Kühlschrank in der eigenen Küche. Die Unterschiede zur thermoelektrischen und zu Absorberkühlboxen werde ich ebenfalls kurz erläutern. Kompressorboxen können an 12V und 230V (manchmal auch 24V) Stromanschlüssen betrieben werden.

Dometic CoolFreeze CDF 26 geschlossen
Eine gute Kompressor-Kühlbox von Dometic

Natürlich stelle ich auch gleich die Testsieger im Kompressor Kühlbox Test vor. Die Kompressorkühlboxen werden oft auch Gefrierboxen genannt. Denn Sie sind in der Lage bis weit in den Minus-Bereich zu kühlen. Die guten Modelle kommen bis -20 °C. Damit sind diese mobilen Kühl- und Gefrierboxen immer mehr zur beliebtesten Kühlmöglichkeit unterwegs geworden.

Die Kompressor Kühlbox ist aufgrund ihrer fortschrittlichen Technik natürlich schwerer und auch deutlich teurer. Dafür hat sie so einiges zu bieten, was andere Kühlboxen niemals haben werden.

Die Testsieger 2019 bei den Kompressor Kühlboxen

Dometic CoolFreeze CFX 35 – Testsieger beim Kompressor Kühlbox Test

Waeco CoolFreeze CFX 35 Kompressor Kühlbox
Dometic CoolFreeze CFX 35 Kompressor Kühlbox

Die Dometic CoolFreeze CFX 35 platziert sich in meinem Test in der Kategorie Kompressorkühlboxen direkt auf dem ersten Platz. Ich gebe zu, dass sie vom Preis her natürlich nicht für jedermann erschwinglich ist. Wer allerdings eine Kühlbox der Spitzenklasse will, der holt sich hier einen echten mobilen Kühl- und Gefrierschrank mit hervorragenden Leistungen ins Haus.

Mit einem Nutzungsinhalt von 32 l und mit einem integrierten Frischefach. Das Gerät hat 12 V/24 V DC Anschlüsse und 100-240 V AC Anschlüsse. Sie kühlt bis zu sagenhaften -22 °C. Ein geringer Stromverbrauch und allerlei nützliche Funktionen und Spielereien machen dieses Modell zu meinem absoluten Favoriten. Deswegen wird die Dometic CoolFreeze CFX 35 Testsieger bei den Kompressorkühlboxen.

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2. Platz: Engel Kühlbox MR-040: starke Kompressorleistung und Isolierung

Die Engel Kühlbox
Die Engel Kühlbox

Die Engel Kühlbox MR-040 ist eine Premium Kompressorkühlbox der Oberklasse. Selbst für medizinische Transporte ist sie zugelassen. Hervorragende Kühlleistungen und perfekte Isolierung machen sie zu einem Top-Modell. Einziger Nachteil: die Kompressorbox von Engel ist relativ teuer.

Dafür bringt sie eine Kühlleistung bis zu -18° mit. Der gewünschte Temperaturbereich kann stufenlos geregelt werden. Die Wahl kann von +5° bis -18° folgen. Die Box ist so robust, dass der Hersteller die Lebensdauer mit bis zu 30 Jahre angibt. Ein Kauf für das ganze Leben also. Das macht auch den Preis relativ. Die Robustheit der sehr stabil verarbeiteten Kühlbox ist unter Kennern bekannt.

Die Kompressor-Kühlbox von Engel ist daher auf dem zweiten Platz im Kompressor Kühlbox Test bei uns. Eine klare Kaufempfehlung.

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Günstiges Einsteiger-Modell: Mobicool FR40

Mobicool FR40
Die Mobicool FR40 Kompressor-Kühlbox

Die Mobicool FR40 Kompressor-Kühlbox ist eine der Einsteiger-Modelle, die man aktuell für ca. 270 Euro bekommt. Der Grund: Die Box kann „nur“ bis -10 °C kühlen. Im Vergleich zu den teuren Modellen als bis zu 10 °C weniger Kühlleistung. Aber für die meisten Nutzer wird das absolut ausreichen. Mit 38 Liter Fassungsvermögen bietet das Modell viel Platz für mehrere Personen.

Der Deckel kann zum Befüllen komplett abgenommen werden, um besseren Zugang zu haben. Mit einer LED-Beleuchtung im Innenraum behält man auch im Dunkeln den Überblick. Über die digitale Anzeige kann die Kühltemperatur exakt eingestellt werden. Anschlüsse für 12 V / 24 V und 230 V sind vorhanden.

Für mich ist die Mobicool FR40 die beste Wahl bei kleinerem Budget. Die einzige Einschränkung ist die Kühlleistung von „nur“ -10 °C. Wer nicht weniger braucht, was selten der Fall sein sollte, der ist mit der Kühlbox sehr gut bedient. Alle Details zur FR40 in meinem Bericht.

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Zum Mobicool FR40 Bericht >>

Mein Preis-Leistungs-Sieger: Dometic CoolFreeze CF 26 mit bis zu -18 °C

Dometic CoolFreeze CF 26 offen
Die Dometic CoolFreeze CF 26 ist mein Preis-Leisungs-Sieger.

Während die beiden Boxen eher für das größere Budget geeignet sind, ist die Dometic CoolFreeze CF 26 mein Preis-Leistungs-Sieger. Denn sie kostet aktuell ca. 370 Euro und gehört von den Kühlleistungen, Funktionen und Ausstattung zur Spitzenklasse. Sie gehört zu den meistverkauften Kompressor-Kühlboxen in Deutschland.

Der mobile Kühlschrank ist ideal für Camping, Urlaub und sogar im Auto. Denn sie ist kompakt, schmal und nicht so schwer. Durch einen verbesserten Kompressor hat die Box ein Gewicht von nur 12 kg. Nicht viel für eine leistungsfähige Kühlbox.

Denn die Dometic CoolFreeze CF 26 kann zwischen 10 °C bis – 18 °C eingestellt werden. Das ist nur geringfügig weniger als die besten Modelle, die viel mehr kosten. Und wer braucht mehr als -18 °C ? Eigentlich kein Normalverbraucher. Auf der digitalen Anzeige kann die aktuell eingestellte Temperatur abgelesen werden. Über + und – Tasten lässt sich dann die Kühltemperatur genau einstellen.

Stromanschlüsse gibt es folgende: 12 V, 24 V DC, 100–240 V AC. Perfekt für unterwegs und am Zielort. Der Nutzinhalt iegt bei 21,5 L. Die Abmessungen sind kompakt: 55 cm Tiefe x 42,5 cm Höhe x 26 cm Breite. Die Kompressor-Box gibt es noch in anderen Größen:

  • CoolFreeze CDF 11 mit 11 Liter Fassungsvermögen
  • CoolFreeze CDF 16 mit 15 Liter Volumen
  • CoolFreeze CDF 18 mit 18 Liter
  • CoolFreeze CDF 36 mit 31 Liter
  • CoolFreeze CDF 46 mit 39 Liter
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Was für Vorteile hat die Kühlbox mit Kompressortechnologie im Test?

Kühlleistung IconStellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie sind mit ihren Freunden bequem auf ihrem Campingplatz am plauschen und wollen gerne ein kühles Bier genießen. Da sie bereits den ganzen Tag auf dem Campingplatz sind, hat die Kühlleistung ihrer passiven Kühlbox natürlich längst aufgegeben. Bei hohen Umgebungstemperaturen im Sommer von 25-35° kann eine Kühlbox ohne aktives Kühlsystem die Wärme in der Box nicht lange speichern. Noch schlechter sieht es bei den sogenannten Kühltaschen aus, da diese eine viel geringere Isolierung aufweisen als Kühlboxen.

Klar im Vorteil ist hier, wer eine Kühlbox mit Kompressor sein Eigen nennen darf. Diese haben sie vorausschauend in den 12 Volt Anschluss ihres Autos oder ihres Campers bzw Wohnwagen gesteckt und haben so quasi ihren Kühlschrank immer mit dabei. Wenn Sie unterwegs einen 230 V Anschluss haben, dann können Sie das Gerät auch dort anschließen. Manche Modelle haben auch einen 24 V und 110 V Anschluss. Wir machen Sie in den Tests natürlich immer darauf aufmerksam.

Eine Kompressorkühlbox arbeitet mit dem gleichen Funktionssystem wie der Kühlschrank zu Hause. Darauf gehen wir gleich noch näher ein. An ihrer Kompressor Kühlbox haben sie vorher ihre gewünschte Temperatur eingestellt, in der sie ihre Getränke genießen wollen und können dann, wenn Sie möchten jederzeit ein kühles, angenehmes Bier aus ihrer Kühlbox ihren Freunden anbieten. Herrlich oder?

Zusammen mit den Absorberkühlboxen haben die Modelle mit Kompressor einfach den Vorteil, dass sie dauerhaft kühlen. Und zwar relativ Stromsparend. Im Gegensatz zu Absorberkühlboxen verbraucht ein Kompressor Modell deutlich weniger Strom und ist von der Umgebungstemperatur unabhängig.

Aber schauen wir uns zuerst einmal die Funktionsweise einer Kompressor Kühlbox genauer an.

Technik und Funktionsweise der Kompressorkühlbox

Die Dometic CoolFreeze CDF 26 ist eine der besten Kompressor-Kühlboxen

Kühlboxen mit Kompressorkühlung sind völlig unabhängig von der Außentemperatur. Anders wie thermoelektrische oder Absorber Kühlboxen sind sie in der Lage auch bei hohen Außentemperaturen bis in den Minusbereich herunter zu kühlen. Das liegt daran, dass diese Modelle mit der gleichen Technologie arbeiten wie Kühl- und Gefrierschränke.

Aus diesem Grund werden diese Produkte auch gerne als Mini-Kühlschränke angepriesen. Und im Prinzip ist das genauso: es sind mobile Eisschränke für unterwegs. Gute Modelle sind in der Lage in tiefe Minustemperaturen zu kühlen, also auch gefrorene Speisen zu transportieren. Für den Normalbedarf am Badesee, Campingplatz oder im Auto reicht allerdings eine Kühlung aus, die bei weitem nicht bei -20 °C liegen muss.

Kühlung bis weit in den Minus-Bereich

Getränke werden in der Regel herabgekühlt auf zwischen 3-8 °C, bei denen sie besonders angenehm zu genießen sind. Wir wollen ja schließlich nicht das unser Getränke einfrieren, sondern einfach nur kühl sind. Aber für den Transport von Gefriergut in den Urlaub sind die Boxen natürlich ideal.

Kommen wir zur Technologie in der Kühlbox! Kompressor Kühlboxen funktionieren durch die Nutzung eines in der Physik bekannten Phänomens. Bei der Verdampfung der Kühlflüssigkeit entsteht Wärme. Die Kühlboxen oder besser gesagt die Kompressoren in den Kühlboxen nutzen das, in dem sie den Wechsel von Flüssig zu Gaszustand nutzen um Temperaturdifferenz zu erzeugen.

Sie kennen das wahrscheinlich vom Kühlschrank daheim: manchmal „gluggert“ es leicht, als ob Flüssigkeit tropft. Das ist sozusagen die Kühlflüssigkeit, die sich vom physikalischen Zustand verändert und damit dem Kompressor ermöglicht den Innenraum abzukühlen.

Wie funktioniert das?

Die Kompressor-Technologie nutzt den Effekt der Verdampfungswärme bei der Verdampfung eines Kühlmittels.

Kühltechnologie-Kreislauf Kompressor-Kühlbox
So funktioniert die Kompressor-Kühlung bei einer Kühlbox (zum Vergrößern auf Bild klicken)

Die Kompressor-Technologie bei Kompressorboxen funktioniert so:

  1. Ein Kompressor (Auch Verdichter genannt) verdichtet ein gasförmiges Kältemittel und dieses erwärmt sich dabei.
  2. Im sogenannten Verflüssiger gibt das System die Wärme an die Umgebung ab. Dabei geht das Kühlmittel vom gasförmigen Aggregatzustand wieder in den flüssigen Aggregatzustand über (es kondensiert). (Beim Kühlschrank sind das die auf der Rückseite befindlichen Kühlschlangen).
  3. Um den Druck anschließend abzusenken fließt das nun wieder flüssige Kühlmittel durch eine sogenannte Drossel oder Kapillare.  Hier wird das Kühlmittel entspannt, indem der Druck rausgenommen wird. Das nun flüssige Kühlmittel fließt dann in den Verdampfer im Inneren der Kühlbox.
  4. Das durch den Verdampfer ziehende, am Anfang flüssige Kühlmittel verdampft, da es dem Innenraum der Kühlbox, und den darin befindlichen Speisen und Getränken, die Wärme entzieht. Auf diesem Weg geht es im Verdampfer vom flüssigen Aggregatzustand wieder in den gasförmigen Gaszustand über. Denn die Kühlmittel haben einen extrem niedrigen Siedepunkt bzw. Verdampfungspunkt. D.h. sie wechseln von flüssig in gasförmig bereits bei deutlichen Minustemperaturen.
  5. Sas nun verdampfte Kühlmittel zieht weiter in den Kompressor und der Prozess beginnt wieder von vorne. Ein Beispiel zur Veranschaulichung siehst Du in unser Abbildung oben.

Zugegeben: die technische Beschreibung mag den einen oder anderen verwirren. Deshalb ein praktisches Beispiel aus unserem Alltag.

Ein Beispiel aus dem Alltag

Jeder kennt es: wir sind am Meer, im Schwimmbad oder am Badesee. Wir sind im Wasser und wenn wir aus dem Wasser heraus gehen und nass sind, dann merken wir das wir anfangen zu frieren. Und zwar relativ unabhängig von den hohen Außentemperaturen. Hier liegt das gleiche Prinzip der Kühlung zu Grunde. Das auf ihrer Haut befindliche Wasser verdunstet in der Sonne und entzieht gleichzeitig mit der Verdunstung ihrem Körper – über die Haut – Wärme.

Das Ergebnis ist: Sie frösteln leicht. Ein Grund wieso sich viele gleich abtrocknen, wenn sie aus dem Wasser gehen.

Wie viel kostet eine gute Kompressor Kühlbox?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine gute Kompressor-Kühlbox deutlich teurer ist wie eine passive oder thermoelektrische Kühlbox. Das liegt einfach an der Technik in den Produkten. Da dieses Modell je nach Bedarf deutliche Vorteile gegenüber den anderen beiden Modellen hat ist das Geld aber gut angelegt. Denn nur die Kompressortechnologie erlaubt es unabhängig von der Umgebungstemperatur sehr niedrige Temperaturen zu erzeugen.

Gleichzeitig verbrauchen diese Kompressoren kaum mehr Strom auch wenn die Umgebungstemperatur sehr hoch ist. Deshalb müssen Sie beim Kauf einer guten Box zwischen 300-600 € rechnen. Je nach Fassungsvermögen, Kühlleistung und Ausstattung.

Dafür bekommen sie aber ein Spitzenmodell der mobilen Kühlboxvariante, das locker mit einem Kühlschrank zu Hause mithalten kann. Auch wenn das Fassungsvermögen naturgemäß kleiner ist, wegen der Mobilität.

Auf was sollte ich beim Kauf achten?

Energieeffizienz-IconIch muss ergänzen: Auf was müssen Sie beim Kauf einer Kompressorbox achten? Nun, wie bei den anderen Modellen auch geht es hier natürlich auch wieder um das Fassungsvermögen, Isolierung, Kühlung. Hier dazu kommt die Energieeffizienz der Kühlbox (ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor) und wie tief die Kühlbox herabkühlen kann bei welchem Stromerbrauch.

Achten Sie beim Kauf einer solchen Box unbedingt auf diese Faktoren. Gute Kompressormodelle lassen die Temperatur variabel einstellen, was sehr praktisch ist. Und sie lassen auch ein erwärmen des Innenraums zu.

Welche Vorteile hat die Kompressortechnologie?

Der größte Vorteil der Kompressormodelle ist die Tatsache, dass sie unabhängig von ihrer Umgebungstemperatur abkühlen können. Im Gegensatz zu Absorberkühlboxen oder zum Thermoelektrischen Modell sind sie völlig unabhängig von der Außentemperatur. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil, dass sie auch bei 40 °C Außentemperatur ihre Getränke und Speisen schön kühl halten können

Mit diesem Vorteil eng verknüpft ist die Tatsache, dass nur Kompressorprodukte in der Lage sind Minus Temperaturen zu erzeugen – völlig unabhängig wie heiß es draußen ist. Thermoelektrische und Absorbermodelle können eine Kühlleistung erbringen, die immer abhängig ist von der Umgebungstemperatur. Außerdem können Sie nicht in den Minus-Bereich kühlen.

Ein Beispiel für Sie: wir haben draußen 35 °C im Sommer und ihre Kühlbox ist in der Lage beispielsweise bis zu 20 °C unter Umgebungstemperatur zu kühlen. Das würde für Sie in diesem Fall bedeuten: Ihre Getränke und Speisen können maximal auf 35 °C – 20 °C gleich 10 °C abkühlen. Nicht schlecht, aber auch nicht ideal!

Kompressorboxen haben die beste Kühlung

Kühltemperatur Kühlbox IllustrationWie Sie sehen ist die Kühlleistung damit immer abhängig davon wie heiß es draußen ist. Das ist bei der Kompressortechnologie anders. Auch wenn es 40 °C heiß ist, kann gute Modelle ihr Kühlgut auch auf -20 °C kühlen. Das ist natürlich ein extremes Beispiel. Aber es zeigt, dass sie eine beliebige Kühltemperatur einstellen können (abhängig vom jeweiligen Modell der Kühlbox) und sich keine Gedanken darüber machen müssen, wie warm die Temperaturen draußen sind.

Sehr gute Kompressormodelle sind in der Lage bis -20 °C zu kühlen. Diese Kühlleistung variiert aber natürlich mit dem Preis und damit der Qualität der Kühlbox. Nicht jede Kompressor-Kühlbox ist in der Lage so tief zu kühlen, aber bei den meisten wird das auch gar nicht benötigt. Wer eingefrorene Speisen transportiert, der wird sich eine solche Kühlbox kaufen.

Personen, die allerdings nur ihre Getränke etwas kühl halten wollen, werden so viel Geld natürlich nicht ausgeben. Ihnen reicht ein gutes thermoelektrisches Modell aus.

Wie sieht es mit der Energieeffizienz aus?

Trotz dieser enormen Kühlleistung verbraucht ein Kompressormodell kaum mehr Strom bei niedrigen Kühltemperaturen. Auch ein sehr großer Vorteil der Kompressormodelle. Im Gegensatz zur billigen Thermoelektrischen Variante ist die Kühlleistung nicht direkt zusammenhängend mit dem Stromverbrauch.

Während thermoelektrische Boxen bei höherer Kühlleistung deutlich mehr Strom verbrauchen, ist das bei den Kompressorprodukten nicht der Fall.
Außerdem sind gute Kompressorboxen in der Lage eingestellt zu werden bei der Kühltemperatur. D.h. Sie können nach Belieben die Kühltemperatur wählen und so die Getränketemperatur sich frei aussuchen.

Für mich persönlich ein Feature, dass ich sehr gern habe. Eine Anzeige auf dem Display zeigt bei diesen Modellen in der Regel an, welche Kühltemperatur sie eingestellt haben und welche bereits erreicht ist. Ich persönlich liebe es beispielsweise meine Getränke auf ca. 6 °C herab zu kühlen.

Gibt es auch Nachteile? Natürlich!

Display und Bedienung Kompressor-Kühlbox
Display und Bedienung an einer Dometic Kompressorbox

Natürlich gibt es auch bei den Kompressormodellen einige wenige Nachteile, die man vor der Anschaffung bedenken sollte. Da wäre zum einen der relativ hohe Preis dieser Geräte. Aufgrund der Kompressor Technologie, die einfach kostenintensiver ist, sind Einsteiger Modelle mit einer guten Qualität ab ca. 250 bis 280 € zu haben (meine Empfehlung ist hier die Mobicool FR40).

Sehr gute Produkte, mit großem Fassungsvermögen, können schnell einmal 500 Euro und mehr kosten. Aber in diesem Fall hat man natürlich auch seinen Kühlschrank und Gefrierschrank dabei. Deswegen ist dieser Nachteil zwar gegeben, aber jeder weiß, dass viele Vorteile eben auch ihren Preis haben. Dementsprechend sehe ich den Preis eigentlich nicht als Nachteil, sondern einfach als notwendig, wenn man diese Vorteile für sich in Anspruch nehmen möchte.

Der Geräuschpegel

Der zweite Nachteil, den ich bei einer Kompressor Kühlbox sehe ist der höhere Geräuschpegel als bei einer Absorber-Kühlbox. Die Technologie im Kompressor gibt leider auch Geräusche von sich. Das kennen Sie wahrscheinlich auch von ihrem Kühlschrank daheim, der in der Regel auch leise Geräusche von sich gibt. Die Hersteller verbessern den Geräuschpegel und die Lautstärke zwar ständig, aber trotzdem muss man ehrlicherweise sagen, dass man direkt neben einer Kompressorbox nicht unbedingt gut schlafen kann, wenn diese nicht gerade ein sehr gutes Modell ist. Es ist wie mit dem Knacken einer Heizung, manche stört es, manche nicht!

Wenn Sie der Kühlschrank daheim nicht stört, dann wird sie auch die Kühlbox nicht stören. Bei normaler Umgebungs-Lautstärke im Alltag, werden sie die Geräusche allerdings so gut wie überhaupt nicht wahrnehmen

Das Gewicht

Der letzte Nachteil ist das relativ hohe Gewicht dieser Modelle. Natürlich sind die Kompressoren abhängig von der Leistungsstärke mit einem gewissen Grundgewicht ausgestattet. Gute Boxen mit viel Fassungsvermögen können schnell einmal bis zu 20 Kilo wiegen (ohne Inhalt wohl gemerkt). Kleinere Boxen kommen natürlich nicht auf ein so hohes Gewicht. Im Vergleich zu elektrischen Boxen, mit den leichteren Peltier-Elementen und den passiven Kühlboxen, haben sie schon ordentlich Gewicht mit an Bord.

Mein Fazit

Nachdem ich Ihnen die Funktionsweise, die Vorteile und Nachteile, sowie den potentiellen Preis dieser Modelle vorgestellt habe, denken ich das Sie sich auch die Alternativen ansehen sollten. Bevor Sie eine Entscheidung für den Kauf treffen sind die thermoelektrischen und Absorber Kühlbox einen Blick wert.

Wenn Sie über die Funktionsweise und Vorteile und Nachteile der verschiedenen Modelle Bescheid wissen, dann können Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen. Lesen Sie danach am besten unsere Kühlbox Tests durch, bei denen ich die besten Kühlboxen am Markt noch einmal genauer unter die Lupe genommen habe.

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